HaFI 004: Gerhard Benedikt Friedl: Ein Herangehen von Helmut Färber

Helmut Färber, 1937 geboren, arbeitet seit den späten 1950er Jahren in vielfältiger Weise zum Film: als Filmkritiker (u.a. Filmkritik, Süddeutsche Zeitung, Trafic), Lehrer (HFF München, dffb Berlin), Filmhistoriker und Produzent einzigartiger Bücher (zu Mizoguchi, Griffith, Renoir u.a.) sowie gelegentlicher Autor von Fernsehsendungen (für den Westdeutschen Rundfunk).Der Eindruck, den er auf Generationen von Filmemachern und Künstlerinnen, Schriftstellern und Denkerinnen gemacht hat, wird selten erwähnt, aber kann kaum überschätzt werden.

In „Ein Herangehen von Helmut Färber“, einem 2007 verfassten und unveröffentlicht gebliebenen Text, beschreibt der Dokumentarfilmer Gerhard Friedl (Knittelfeld. Stadt ohne Geschichte, Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?) die Methode von Färbers Filmseminaren – eine bedachte, detaillierte Analyse am Schneidetisch, die auch für Harun Farockis Lehre eine wichtige Rolle spielte. Farocki hatte Färber in den 1970er Jahren kennengelernt und fühlte sich seinem Denken Zeit seines Lebens verbunden.

HaFI 004 erscheint aus Anlass von Helmut Färbers 80. Geburtstag und zu einem Zeitpunkt, an dem Gerhard Friedl, der 2009 starb, 50 Jahre alt geworden wäre.

Für 4 Euro hier erhältlich.

10.05.2017, Projekte / Publikation
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„Selbstverständlich setze ich meine Arbeit unbezahlt ein.“ (HaF über „Zwischen zwei Kriegen“) Mehr hier.

01.07.2017, Volker