Öffentliche Sichtung: Skip Norman, Auswahl von Filmen, 22. März 2018, Arsenal


Skip Norman, Helke Sander und Harun Farocki in BRECHT DIE MACHT DER MANIPULATEURE (1967/68) von Helke Sander

Donnerstag, den 22. März, 2018
19 Uhr
Arsenal Kino 2

Skip Norman, 1933 in Baltimore geboren und 2015 in Washington D.C. gestorben, begann als Student des ersten Jahrgangs 1966 seine Ausbildung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Er führte Regie und war an insgesamt 27 Produktionen der dffb beteiligt. Die Titel seiner Filme erzählen vom Kampf um eine afroamerikanische Identität in einer restlos von Weißen geprägten Welt: CULTURAL NATIONALISM (1969), BLACK MAN’S VOLUNTEER ARMY OF LIBERATION (1970) oder STRANGE FRUIT (1970) nach Billie Holiday. BLUES PEOPLE (1968) adaptiert Teile des Theaterstücks „Dutchman“ seines Generationsgenossen LeRoi Jones (später Amiri Baraka). „They say, ‚I love Bessie Smith‘ and don’t even understand that Bessie Smith is saying, ‚Kiss my ass, kiss my black unruly ass.‘“ Wir zeigen fünf seiner Kurzfilme aus den Archiven des Arsenal und der Deutschen Kinemathek.

Blues People BRD 1968
16 mm engl. OF 18 min

Cultural Nationalism BRD 1969
16 mm engl. OF 11 min

Black Man’s Volunteer Army of Liberation USA 1970
16 mm engl. OF 43 min

Strange Fruit USA 1970
16 mm engl. OF 29 min

Washington D.C. November 1970 USA 1970
16 mm engl. OF 18 min

15.03.2018, Projekte / Veranstaltung
Schnittstelle

Die Filmkritik Register der Jahrgänge 1957–1974 und 1975–1984 als HaFI 007 sind jetzt hier und hier als PDF verfügbar.

04.07.2018, Elsa

Ulrich Kriest über Farockis ZEHN, ZWANZIG, DREISSIG, VIERZIG: hier.

06.02.2018, Volker
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