Öffentliche Sichtung: Ingo Kratisch: Logik des Gefühls, 11. Januar 2018, Arsenal

11. Januar 2018
19:00 Uhr
Arsenal, Kino 2

Beim 12. Internationalen Forum des Jungen Films 1982 war Ingo Kratisch mit zwei Filmen vertreten – als Kameramann von Harun Farockis „Etwas wird sichtbar“ und als Regisseur und Cutter von LOGIK DES GEFÜHLS (Buch: Jutta Sartory). In einem poetischen Text schreibt Cäzilia Gall: „Hauptdarsteller: Georg, ein Liebeskranker, für den es nichts mehr darzustellen gibt. Menschen: denen er begegnet. Sie treten wie Spielfiguren auf die leeren Bretter seines Herzens: ‚Der Reisende‘,’Der Dichter‘, ‚Der Verliebte‘, ‚Der Spieler‘, ‚Der Verwirrte‘, ‚Der Mann im Hafen‘ und andere.“ Und über die Handlung: „Was geschieht darin? Nichts besonderes. […] Wo spielt er? In einem Zwischenraum, der zwischen einer verlorenen Liebe und einer kommenden Liebe liegt. Winter. Berlin, 1981. Anna hat sich von Georg getrennt. Stille.“

Mit Farocki als „Der Verwirrte“.

Logik des Gefühls
Regie: Ingo Kratisch
Buch und Assistenz: Jutta Sartory
BRD 1981
Mit Rüdiger Vogler, Daphne Moore, Grischa Huber, Sabine Andreas, Hanns Zischler
35 mm 98 min

Zu Gast: Ingo Kratisch und Jutta Sartory

Informationsblatt des 12. Internationalen Forum des Jungen Films: PDF

Informationen über LOGIK DES GEFÜHLS hier (PDF).

22.12.2017, Projekte / Veranstaltung
Schnittstelle

Die Filmkritik Register der Jahrgänge 1957–1974 und 1975–1984 als HaFI 007 sind jetzt hier und hier als PDF verfügbar.

04.07.2018, Elsa

Ulrich Kriest über Farockis ZEHN, ZWANZIG, DREISSIG, VIERZIG: hier.

06.02.2018, Volker
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