Öffentliche Sichtung: Ann und Eduardo Guedes et al., Rocinante, 17. März 2017, Arsenal


Freitag, 17. März 2017
19.30 Uhr
Arsenal, Kino 2

Großbritannien, Mitte der 1980er Jahre: Der Triumph des Neoliberalismus im Reich von Margaret Thatcher scheint unumkehrbar, da drehen Ann und Eduardo Guedes, zwei langjährige Mitglieder des 1968 gegründeten sozialistischen Dokumentarfilmkollektivs Cinema Action, ihren ersten Spielfilm: ROCINANTE (GB, 1986) ist ein mythologisches Roadmovie, eine Squatter- und Hackerstory mit John Hurt, Maureen Douglass, Ian Dury, Carol Gillies und anderen. Die Analysen zu Britishness und gesellschaftlich produzierter Landschaft von Raymond Williams werden mit der dramatischen Bukolik der Filme von Michael Powell und Emeric Pressburger und dem transgressiven Traumengland Derek Jarmans amalgamiert. Wir kennen den Film nicht, aber wir sind neugierig, wie die Verbindung von dokumentarischer und fiktionaler Praxis, ein Problem, mit dem sich auch Harun Farocki in den 1970er und 1980er Jahre konfrontiert sah, hier ausgeht.

A mythological road movie, a squatter and hacker story. Raymond Williams meets Powell/Pressburger and Derek Jarman.

Ann und Eduardo Guedes: Rocinante, GB 1986, mit John Hurt, Maureen Douglass, Ian Dury, Carol Gillies und anderen, 35mm, 93 min

Informationen über Rocinante und „Cinema Action“ hier (PDF).

17.03.2017, Projekte / Veranstaltung
Schnittstelle

„Selbstverständlich setze ich meine Arbeit unbezahlt ein.“ (HaF über „Zwischen zwei Kriegen“) Mehr hier.

01.07.2017, Volker